Nnoitra Jiruga
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| Charakterinfo | |
| Name: | Nnoitra Jiruga |
| Geburtstag: | unbekannt |
| Geschlecht: | männlich ♂ |
| Gewicht: | unbekannt |
| Größe: | unbekannt |
| Blutgruppe: | unbekannt |
| Spezies: | Arrancar |
| Zugehörigkeit: | Sōsuke Aizen |
| Rang: | Quinta Espada |
| Zanpakutō | Santa Teresa |
| Status: | tot † |
| Erster Auftritt (Anime): | Episode 138 |
| erster Auftritt (Manga): | Band 26 (Kapitel 229) |
| unbekannt | |
| Nobutoshi Canna | |
Nnoitra Jiruga (ノイトラ・ジルガ, Noitora Jiruga) ist der Quinta Espada in Sōsuke Aizens Armee von Arrancar.
Inhaltsverzeichnis |
Erscheinung
Nnoitra ist einer der größten Charaktere in der Serie, der eine menschliche Erscheinung hat, was durch seinen schlanken Körper noch verstärkt wird. Er überragt selbst den 2,02 Meter großen Kenpachi Zaraki. Sehr oft sieht man Nnoitra, sogar mitten im Kampf, mit einem großen Lächeln im Gesicht. Sein schulterlanges schwarzes Haar bedeckt meist den Großteil seiner linken Augenpartie. Das Auge selbst ist von einer Augenklappe verdeckt, unter der sich jedoch kein Auge, sondern seine Hollowmaske sowie sein Hollowloch befindet. Das Hollowloch, das an der Stelle sitzt wo normalerweise ein Auge wäre, wird dabei von der Maske umrahmt. Sein Auge ist auffallend klein und schmal im Vergleich zu denen anderer Charaktere. Nnoitras Espada-Nummer ist früher wie heute auf seine Zunge tätowiert.
Die Kleidung des Espada besteht aus einer langärmeligen weißen Jacke, die einen großen Teil seiner Brust frei lässt und deren übergroßer, runder Kragen hinter dem Kopf von Nnoitra sitzt. Des Weiteren trägt er eine normale lange weiße Hose und Schnabelschuhe.
In der Vergangenheit, als Nnoitra noch der Octava Espada war, trug er sein Haar etwas kürzer und unordentlicher. Außerdem fehlte ihm der überdimensionierte Kragen.
Persönlichkeit
Nnoitra ist äußerst unhöflich, lüstern und beleidigend, was auf seine perverse und chauvinistische Haltung gegenüber Orihime deutlich wird. er bezeichnet letzere als "Haustier" (Im Japanischen Original fügt er noch das Suffix -sama hinzu). Er stellt seine chauvinistische Grundhaltung offen zur Schau und beleidigt sowie attackiert die ehemalige Tercera Espada häufig, es ist nicht bekannt, ob er die selbige Grundhaltung auch gegen Halibel vertrat.
Nnoitras absolutes Ziel ist es allen zu beweisen, dass er der stärkste Espada ist, aufgrund dessen sucht er sich Gegner, die es würdig sind, gegen den Quinta Espada anzutreten. Dennoch scheint er keinerlei Skrupel zu haben, starke Gegner anzugreifen, die bereits geschwächt sind. Weiterhin hasst Nnoitra es schwach zu wirken und lehnt deshalb jegliche Hilfe ab, die ihm während eines Kampfes dargeboten wird. Dabei geht er schon so weit, dass er die helfende Person ebenfalls töten möchte, was er beinahe mit Tesla tat, als dieser sich in den Kampf zwischen Chad und Nnoitra einmischte. Allerdings scheint er sich doch zumindest ein wenig um das Wohlergehen seines Fracción zu kümmern, da er ihn vor dem heranbrausenden Kenpachi Zaraki warnte.
Eine von Nnoitras charakterbildendsten Eigenschaften ist sein unglaublicher Blutdurst und seine Lust zu kämpfen, welche sogar Grimmjows in den Schatten stellt und in etwa Kenpachis Philosophie entspricht, für den Kampf zu leben.
Nnoitra zu Neliel; Band unbekannt
Sein Traum ist es, während eines Kampfes, auf seinen Füßen stehend, an seinem Blut ertrinkend zu sterben. Da er sein Leben dem Kampf gewidmet hat, versucht er fortwährend stärker zu werden und ist Aizen treu ergeben, weil jener es ihm ermöglichte seine natürlichen Grenzen zu sprengen und einen neuen Level an Stärke zu erlangen. Dennoch ignoriert Nnoitra, aufgrund seiner Lust zu kämpfen, einen Befehl Aizens, Ichigo und seine Freunde nicht zu attackieren sondern zu warten.
Während seines Kampfes mit Kenpachi Zaraki zeigt Nnoitra erstmals Zeichen von Verzweiflung und Schwäche, die daraus resultieren, dass der Quinta Espada seinen Gegner nicht übertreffen kann. Dies scheint ein Überbleibsel eines Minderwertigkeitskomplexes aus seiner Zeit als Octava Espada zu sein, als er nicht in der Lage war mit stärkeren Gegner mithalten zu können. Wenn ein Gegner Nnoitras sich weigert ihn zu töten, fühlt sich der Quinta Espada in seinem Stolz gekränkt, da er glaubt, sein Gegner sehe ihn nicht als ebenbürtig an. Dies ist auch zugleich der Grund weshalb Nnoitra seine Gegner immer tötet; er sieht sie im Kampf als gleichwertigen Gegner an, der es verdient getötet zu werden. Ironischerweise behandelt Nnoitra nahezu keinen seiner Gegner auf diese Weise sondern kämpft meist mit unfairen Mitteln, um seine Überlegenheit zu demonstrieren.
Geschichte
Wie fast jeder Arrancar aus Aizens Armee, war Nnoitra ursprünglich ein Hollow, dem Aizen Shinigamikräfte verlieh. Einen unbestimmten Zeitraum danach hielt er den Rang des Octava Espada inne und versuchte zu dieser Zeit fortwährend seine Stärke zu beweisen indem er gegen die damalige Tercera Espada, Neliel Tu Oderschvank antrat, jedoch jeden Kampf verlor. Die Tatsache, dass eine weibliche Person einen höheren Rang als er bekleidete trieb Nnoitra regelmäßig zur Weißglut. Um Nel letztendlich doch besiegen zu können, verbündete er sich mit Szayel Aporro Granz, der zu diesem Zeitpunkt allerdings noch kein Espada war, und riss Nels beiden Fracción, Pesche Guatiche und Dondochakka Bilstin die Hollowmaske komplett ab. Dies hatte zur Folge, dass Nel einen Kampf mit Nnoitra begann, der aber durch ein Gerät Szayel Aporros nur eine Art Fata Morgana war. Nnoitra sah seine Chance und verletzte die komplett unvorbereitete Nel so schwer am Kopf, dass ihre Maske brach und sie ihr Bewusstsein verlor. Die bewusstlose Nel wurde mitsamt ihrer Fracciones aus Las Noches geworfen und Nnoitra wollte die Zeit nutzen, um bei Nels Rückkehr stark genug sein zu können, die ehemalige Tercera Espada zu besiegen. Jedoch hatte der Schaden an Nels Maske zufolge, dass ihr ein Großteil ihres Reiryoku entwich und sie von der Form einer erwachsenen Frau zu ihrer Kindergestalt wechselte.
Übersicht
Hueco Mundo Saga
Zum ersten Mal tritt Nnoitra während der Erschaffung von Wonderweiss Margera auf. Kurz nach dem Eintreffen von Chad, Ishida und Ichigo in Hueco Mundo, zeigt er in einer Zusammenkunft mit sämtlichen Espada seine Aufregung die Stärke der Eindringlinge zu testen, wird aber von Halibel darauf hingewiesen, dass er Aizens Warnung nicht missachten solle. Nnoitra hingegen verhöhnt Halibel darauf, was beinahe zu einer Auseinandersetzung führt. Später erscheint er nach Chads Sieg über Gantenbainne Mosqueda und wird von eben jenem mit La Muerte angegriffen, was jedoch keinen Schaden an Nnoitras Körper hinterlässt. Direkt im Anschluss wird Chad mit einem einzigen Schlag des Quinta Espadas schwer getroffen, worauf sich Tesla seiner annimmt und ihn endgültig außer Gefecht setzt. Für das Eingreifen wird Tesla von seinem Meister angegriffen und bedroht, da kein Wesen Nnoitra etwas anhaben könne, solle sich Tesla aus jeglichem Kampfgeschehen heraushalten.
Später greift Nnoitra direkt nach dem Kampf zwischen Ichigo und Grimmjow Jaegerjaquez letzeren an, nachdem er sämtliche Bewegungsmuster und Angriffe Ichigos beobachtet und studiert hat. Jedoch wird der Sexta Espada von Ichigo gerettet und Nnoitra verhöhnt eben jenen dafür, dass sein Feind ihn rettete. Anschließend wendet er sich dem stark geschwächten Ichigo zu, der sich kaum gegen die überwältigende Kraft des Quinta Espadas wehren kann. Während des Kampfes erkennt Nnoitra Nel wieder und erzählt Ichigo, dass sie die ehemalige Espada sei und rühmt sich damit, ihr die Narbe am Kopf zugefügt zu haben. Nel jedoch leugnet diese Anschuldigungen und muss mit ansehen, wie ihr Freund schwer verletzt wird. Das Ichigo verletzt wird führt dazu, dass Nel wieder zu ihrer ursprünglichen Form zurückverwandelt.
In ihrer erwachsenen Form scheint Nnoitra kaum eine Chance gegen die ehemalige Tercera Espada zu haben. Um den derzeitigen Quinta Espada endgültig zu besiegen, befreit Nel ihr Zanpakutō, was Nnoitra mit allen Mittel zu verhindern versuchte, aber letztlich scheiterte. In ihrer befreiten Form ist Nel nun kurz vor dem vernichtenden Schlag, jedoch verwandelt sie sich im entscheidenden Moment zurück in ihre Kinderform. Dies nutzt Nnoitra aus und tritt Nel, so dass nicht mehr in der Lage ist weiterzukämpfen. Nun beginnt der Quinta Espada erneut Ichigo anzugreifen, allerdings verliert er schnell das Interesse an dem stark geschwächten Ichigo und überlässt ihn Tesla. Dieser quält Ichigo eine Weile, bis Kenpachi erscheint und verletzt Nnoitras Fracción mit einem vertikalen Schwerthieb schwer.
Durch das Erscheinen des Kommandanten der 11. Kompanie ist Nnoitras Interesse nun wieder geweckt und er beginnt mit eben jenem zu kämpfen. Zunächst scheint es, als hätte der Quinta Espada die Oberhand, weil Kenpachi nicht in der Lage schien, Nnoitras Hierro zu durchdringen, allerdings schlägt eben jener versehentlich die Augenklappe des Kommandanten ab. Durch die massive Steigerung an Reiatsu ist Kenpachi nun in der Lage Nnoitra mit einem Schwerthieb quer über die Brust zu verletzen. Anschließend befreit Nnoitra sein Zanpakutō und revanchiert sich bei Kenpachi indem er diesen ebenfalls mit einem Hieb seiner Waffe quer über die Brust angreift. Durch diesen Angriff nun schwer gezeichnet fällt Kenpachi zu Boden, steht aber nach kurzer Zeit wieder auf und es gelingt ihm, einen von Nnoitras durch Santa Teresa gewachsenen insgesamt 4 Armen abzuschneiden. Dieser jedoch wächst innerhalb kürzester Zeit nach und Nnoitra attackiert Kenpachi erneut. Er lässt sich aus Wut darüber, dass er Kenpachi immer noch nicht besiegen kann, zwei weitere Arme wachsen. Da Nnoitra inzwischen Kenpachis Halsschlagader verletzte, meint er, dass er langsam Schluss machen sollte, da er sonst noch draufgehen würde. Kenpachi erinnert sich nun an eine Technik, namens Kendō, die ihm Shigekuni Yamamoto-Genryūsai beibringen wollte. Nnoitra scheint allerdings nicht verstehen zu wollen, dass ein Schlag mit beiden Händen ausgeführt wesentlich wirkungsvoller ist als nur mit einer Hand. Von diesem Angriff tödlich verletzt, geht Nnoitra zu Boden, jedoch weigert sich Kenpachi ihm den Gnadenstoß zu verpassen, was Nnoitra so stark provoziert, dass er von Wut und Verzweiflung getrieben erneut auf Kenpachi zurast, aber letztendlich doch von dem Kommandanten niedergestreckt wird. Auf seinen Füßen stehend, ein letzes Mal Neliel anblickend, stirbt Nnoitra bevor sein Körper zu Boden fällt und stirbt den Tod, den er sich immer gewünscht hat. Kenpachi bedankt sich daraufhin für einen exzellenten Kampf.
Fähigkeiten
Seinem Rang entsprechend ist Nnoitra der fünftstärkste Arrancar aus Aizens Armee. Er vermag mit seinem einzigartigen Zanpakutō hervorragend umzugehen und schwingt es ohne große Mühen, welche für seine fanatische Liebe zum Kampf nur von Vorteil ist. Er hat trotz seines Körperbaus immense Kraft, die sich in den Schwerthieben widerspiegelt. Nnoitra behauptet von sich selbst, dass er das stärkste Hierro aller Arrancar besitzt, da er die meisten Angriffe seiner Gegner ohne sichtbare Wunden abwehren
konnte. Trotzdessen ist er aber dennoch nicht immun gegen sämtliche Schwerthiebe, wie die von Nel Tu oder Kenpachi Zaraki. Es scheint, dass nur Gegner mit sehr starkem Reiatsu den Quinta Espada verwunden können.
Um starke Gegner ausfindig zu machen ist Nnoitra in der Lage auf sein gut ausgeprägtes Pesquisa zurückzugreifen.
Fracción
Nnoitras einzige Fracción scheint Tesla zu sein. Damit gehört Nnoitra mit Stark, Ulquiorra, Zommari Leroux, Aaroniero Arruruerie und Yammy Rialgo, zu den Espada mit den wenigsten Untergebenen.
Trivia
- Vieles an Nnoitras Aussehen ist an dem Mond orientiert, wie sein Zanpakutō oder seine Hollowmaske in der befreiten Form.
- Als er noch Octava Espada war, besaß sein Zanpakutō nur eine mondförmige Klinge.
- Nnoitras Zunge ist aus zwei Gründen ungewöhnlich häufig zu sehen: Einmal da dort seine Espada-Nummer eintätowiert ist und zum Anderen weil er von der Zungenspitze sein goldfarbenes Cero abfeuert.
- Sein Wunsch war es im Kampf zu sterben. Damit dies in Erfüllung ginge, kämpfte er auch mit nahezu jeder Person, die ihm begegnete.
- Nnoitras Name ist an den des österreichischen Architekten Richard Neutra angelehnt. Siehe dazu auch Namensherkünfte der Arrancar.
- Laut Barragan Luisenbarn repräsentiert Nnoitra die Verzweiflung als Todesursache eines Menschen.
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